Vollständiger Vereinsname: Sport Verein Pasching (FC Superfund) Gründungsjahr: 1946 Vereinsfarben: Grün-Schwarz Land: Österreich Anschrift: Pluskaufstraße 11, 4061 Pasching Stadion: Waldstadion, Fv: 7.870 Homepage:www.fcsuperfund.at
Geschichte:
1946 Gründung als ATSV Pasching
2001 Umbenennung in SV PlusCity Pasching
2003 Umbenennung in FC Superfund
2007 Fusion(Lizenztransfer nach Kärnten)mit FC Kärnten zum "SK Austria Kärnten" -> Der neue Verein übernimmt den Platz des "alten SV Pasching" in der Bundesliga -> Der SV Pasching besteht jedoch weiterhin als "SV Pasching" in einer Spielgemeinschaft mit dem "SV Wallern" in der "OÖ Landesliga West".(02.Juli 2007)
Franz Grads Engagement in Pasching startete mit dem Aufstieg des Verein aus der 6.000-Einwohner-Gemeinde in die 2. oberösterreichische Landesliga 1993. Mit der Vorgabe Einzug in die Oberösterreich-Liga kam der Ex-FC Linz-Boss ins Präsidentenamt, vier Jahre später war dieses Teilziel erreicht. Von da an ging es mit dem Klub unter dem 1996 engangierten Erfolgstrainer Georg Zellhofer steil bergauf.
Auf den Meistertitel in der 2. folgte auf Anhieb jener der 1. Landesliga, damit war der Sprung in die Regionalliga Mitte geschafft. Nach zwei Vize-Titeln schaffte man in der dritten Regionalliga-Saison (2000/2001) Platz eins, erfolgreiche Aufstiegsspiele gegen Kottingbrunn und das Ticket für den Profifußball. In dieser Saison machte Pasching auch als "Riesentöter" im Cup auf sich aufmerksam, nach Sensationen gegen Sturm Graz und FC Tirol war erst im Halbfinale gegen den GAK mit 0:1 Endstation.
Auch in der zweithöchsten Leistungsstufe hielt sich Pasching nicht lange auf. Nach einem zwischenzeitlichen Zehnpunkte-Rückstand auf Bad Bleiberg wurde man im ersten Anlauf Meister und stand 2002 - sechs Saisonen nach Zellhofers Amtsantritt - unter den Top-Zehn des Landes. Am Ende der Premierensaison stand sensationell Platz fünf und die UI-Cup-Teilnahme.
Im UI-Cup folgte der nächste Erfolgsrun, wobei die Paschinger mit dem Halbfinal-Sieg gegen Werder Bremen für Furore sorgten. Zellhofer zog sich aber im Juli 2003 vorerst aus Pasching zurück. Heinz Hochhauser übernahm, ehe Zellhofer 2004 das Ruder wieder ergriff. Es folgten ein dritter, vierter und - bereits nach dem Abgang des 46-Jährigen nach Wien zu Rapid - im Vorjahr erneut ein dritter Rang und damit jeweils die Qualifikation für den UEFA-Cup.
Auch in der letzten Saison 2006/07 erwiesen sich die Paschinger unter Kurzzeit-Coach Milan Djuricic und seinem Nachfolger Dietmar Constantini lange Zeit als hartnäckigster Verfolger von Meister Red Bull Salzburg. Ende März ließ Grad mit seiner Ankündigung, die Lizenz nach Kärnten zu "transferieren", die Bombe platzen.