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Saison 2003/04 | ÖFB Cup | Finale

 

Austria Wien - GAK 2:2 (1:1)
3:3 (3:3) n.V.
4:5 n. E.
Stadion: EM-Stadion Wals-Siezenheim

Wals-Siezenheim, Salzburg 30. Mai 2004 16:30 Uhr
Schiedsrichter: Drabek Dietmar
Zuschauer: 7.900
 
Torschützen:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Radoslaw Gilewicz 28. Minute
45. Minute Bazina Mario
Sean William Dundee 64. Minute
86. Minute Kollmann Roland
Radoslaw Gilewicz 99. Minute
106. Minute Aufhauser Rene
   
   

Startaufstellung:

Nr.Name  AbBis
12 Szabolcs Safar   0120
3 Fernando Ariel Troyansky   087
14 Frank Verlaat  0120
6 Ernst Dospel   0120
17 Didier Dheedene   0120
23 Richard Kitzbichler  0120
15 Jocelyn Blanchard   015
7 Thomas Flögel   0120
10 Vladimir Janocko   0120
19 Radoslaw Gilewicz   0120
21 Sigurd Rushfeldt   033


Ersatzbank:

Nr.Name 
1 Joey Didulica   
5 Rabiu Afolabi   

Einwechslungen:

Nr.EingewechseltAusgewechselt  AbBis
2 Eric AkotoFernando Ariel Troyansky   87120
22 Thorstein HelstadJocelyn Blanchard   15120
18 Sean William DundeeSigurd Rushfeldt   33120

 
   
 
Spielbericht:
von orf.at

Austria bleibt ohne Titel

Meister GAK hat seine bisher beste Saison mit dem ersten Double der 102-jährigen Klubgeschichte gekrönt. Die Grazer rangen am Sonntag im 70. ÖFB-Cup-Finale um die "Stiegl"-Trophäe Vizemeister Austria Wien nach einem 3:3 nach Verlängerung mit 5:4 im Elferschießen nieder. Sean Dundee scheiterte mit dem zehnten und letzten Penalty vor 7.900 Zuschauern in Salzburg am reaktivierten GAK-Keeper Franz Almer.

Erstes Double und vierter Cup-Sieg

Die "Rotjacken" von Erfolgstrainer Walter Schachner, die zum sechsten Mal im Endspiel gestanden waren, feierten nicht nur ihr erstes Double, sondern auch ihren insgesamt vierten Cup-Triumph nach 1981, 2000 und 2002. Ein Jahr nach dem Double steht die favorisierte Austria hingegen mit leeren Händen da, hat Titel und Cup verloren. Als Trost blieb für den 23fachen Cup-Sieger eine Prämie von 96.730 Euro, die auch der Sieger kassiert.

Drei Mal Rückstand aufgeholt

Auf dem Kunstrasen in Wals-Siezenheim fanden die derzeit besten heimischen Mannschaften nur sehr beschwerlich zu einer Linie. Der Wille, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, war aber bei allen da. Turbulent und spannend wurde es erst am Ende der regulären Spielzeit, in der "Overtime" und im Elferschießen. Der frisch gebackene Meister glich in den 120 Minuten insgesamt drei Mal aus, davon zwei Mal in numerischer Unterlegenheit.

Verhaltener Beginn

Es vergingen zu Beginn genau 20 Minuten, ehe erstmals Gefahr vor einem der beiden Tore drohte. Safar, der gegenüber Didulica den Vorzug im Austria-Gehäuse erhalten hatte, wehrte nach abgefälschter Bazina-Flanke einen Kopfball von Sionko aus kurzer Distanz in den Corner ab.

Blanchard und Rushfeldt verletzt out

Davor und danach mussten die "Veilchen" wegen Verletzungen zwei Wechsel und Umstellungen vornehmen. Blanchard erlitt einen Bändereinriss im linken Knöchel und musste schon in der 15. Minute Platz für Helstad machen. In der 33. Minute humpelte dann auch Rushfeldt mit Oberschenkel-Beschwerden vorzeitig in die Kabine, für den zweiten Norweger kam Dundee.

Gilewicz und Bazina treffen

Zu diesem Zeitpunkt stand es schon 1:0 für die Wiener durch Radoslaw Gilewicz. Der Pole hatte in der 28. Minute eine Hereingabe von Kitzbichler per Kopf verwertet. Praktisch mit dem Pausenpfiff fiel der Ausgleich: Nach Vorarbeit von Amerhauser ließ Mario Bazina Verlaat aussteigen und schoss trocken und genau ins kurze Eck.

Taktik im Vordergrund

Nach dem Seitenwechsel änderte sich an dem Spiel mit bescheidenem Niveau und viel Taktik zunächst nichts. Vor allem im Spielaufbau taten sich beide Mannschaften am Ende einer langen Saison schwer. Dazu kam, dass man den Grazern die "Woche der Feiern" anmerkte, der verletzte Ehmann abging und dass dem Titelvereidiger mit den gesperrten Wagner und Vastic ihre zwei Kreativkräfte im Mittelfeld fehlten.

Erstes Tor von Dundee, 34. von Kollmann

Und dennoch ging die Austria abermals in Führung: Der eingewechselte Dundee traf nach Janocko-Freistoß mit seinem ersten Saisontor zum 2:1 (64.). Der GAK antwortete trotz Gelb-Rot für Tokic (84.) neuerlich mit dem Einstand. Diesmal durch den bis dahin nicht in Erscheinung getretenen Roland Kollmann (86.), der zum 34. Mal in dieser Saison einnetzte. Den vermeintlichen Matchball vergaben Helstad (87./Kopf) und Janocko (89./Volley) - die Verlängerung war perfekt.

Keine Entscheidung in Verlängerung

In dieser stellte Gilewicz nach Janocko-Flanke und Dundee-Kopfball-Vorlage zunächst auf 3:2 (99.) für die Austria. Sieben Minuten später hieß es 3:3: Nach Kollmann-Corner und Pogatetz-Kopfball staubte Rene Aufhauser (106.) ab. Janocko setzte einen Freistoß an die Stange (108.). Die Protagonisten im Elferschießen waren in ihren letzten Spielen für ihre Klubs Almer und Dundee. Der Austria-Stürmer scheiterte am Schranz-Ersatzmann mit dem zehnten Elfer.

ÖFB-Cup-Finale in Salzburg
Sonntag:
GAK - Austria 3:3 n.V. (2:2, 1:1) 5:4 i.E.
Wals-Siezenheim, 7.900 Zuschauer, SR Drabek

Torfolge:
0:1 (28.) Gilewicz
1:1 (45.) Bazina
1:2 (64.) Dundee
2:2 (86.) Kollmann
2:3 (99.) Gilewicz
3:3 (106.) Aufhauser

Elferschießen:
1:0 Muratovic
1:1 Verlaat
2:1 Standfest
2:2 Flögel
3:2 Pogatetz
3:3 Gilewicz
4:3 Kollmann
4:4 Janocko
5:4 Milinkovic
Dundee scheitert an Almer

GAK: Almer - Standfest, Tokic, Pogatetz, Majstorovic (73./Naumoski) - Sionko (117./Milinkovic), Muratovic, Aufhauser, Amerhauser - Bazina (90./Ramusch), Kollmann

Austria: Safar - Troyansky (87./Akoto), Dospel, Verlaat, Dheedene - Janocko, Blanchard (15./Helstad), Flögel, Kitzbichler - Rushfeldt (33./Dundee), Gilewicz

Gelb-Rote Karte: Tokic (84./Foul)
Gelbe Karten: Aufhauser, Muratovic, Pogatetz bzw. Kitzbichler, Verlaat
 


 
   
 
   
   
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