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Saison 2016/17 | UEFA Europa League | 3. Quali-Runde

 

Spartak Trnava - Austria Wien 0:1 (0:0)
0:1 (0:1) n.V.
4:6 n. E.
Stadion: Antona Malatinskeho

Trnava, Slowakei 04. August 2016 18:00 Uhr
Schiedsrichter: Ivan Bebek (CRO)
Zuschauer: 17.152
 
Torschütze:
Kevin Friesenbichler 88. Minute
   
   

Startaufstellung:

Nr.Name  AbBis
1 Robert Almer   0120
17 Jens Stryger Larsen   0120
33 Lukas Rotpuller   0120
4 Petar Filipovic   0120
28 Christoph Martschinko   0120
15 Tarkan Serbest   0120
26 Raphael Holzhauser  071
11 Lucas Venuto   086
10 Alexander Grünwald   0120
95 Felipe Pires   071
8 Olarenwaju Kayode   0120


Ersatzbank:

Nr.Name 
31 Osman Hadzikic   
3 Richard Windbichler   
5 Ognjen Vukojevic   
23 David De Paula Gallardo   

Einwechslungen:

Nr.EingewechseltAusgewechselt  AbBis
30 Ismael Tajouri-ShradiRaphael Holzhauser  71120
9 Kevin FriesenbichlerFelipe Pires  71120
27 Marko KvasinaLucas Venuto   86120

 
   
 
Spielbericht:
von www.fk-austria.at

ELFERKRIMI IN TRNAVA - AUSTRIA IM EL-PLAYOFF!

Ein spätes Tor von Kevin Friesenbichler verhalf der Wiener Austria im Rückspiel der 3. Europaleague-Qualifikationsrunde zur Verlängerung. Da diese torlos endete, musste ein Elfmeterschießen entscheiden. Alle Spieler der Veilchen behielten die Nerven, Robert Almer parierte den letzten Elfer von Mikovic - die Austria steht im Playoff!

Es galt ein 0:1 aus dem Hinspiel aufzuholen, beide Trainer setzten auf die selbe Startelf wie beim ersten Spiel in Wien - mit einer Ausnahme: Bei der Austria ersetzte Alexander Grünwald im offensiven Mittelfeld diesmal Roi Kehat.

Keine Tore vor der Pause

Das Spiel in Trnava begann mit einer Schrecksekunde. Nachdem ein Ball in der Vorwärtsbewegung abgefangen wurde, lief Tambe alleine auf Tormann Robert Almer zu, schoss aber glücklicherweise am Tor vorbei (2.). Die Austria antwortete mit einem Freistoß von Alexander Grünwald. Jakubech fischte den Ball aus der Kreuzecke, Felipe Pires war zuvor an der Strafraumgrenze gefoult worden (5.).

In einer spielerisch ausgeglichenen Partie kamen beide Mannschaften vorerst nur durch Schüsse dem gegnerischen Tor nahe, die Versuche von Halilovic (16.) und Larry Kayode (23.) verfehlten aber ihr Ziel. Nach einer Flanke von Tarkan Serbest kam Grünwald per Kopf zur bisher besten Chance der Veilchen - da fehlten nur Zentimeter (28.). Auch bei einem guten Schuss von Raphael Holzhauser strich der Ball knapp am Tor vorbei (40.). Auf der anderen Seite kam Halilovic bei einem der seltenen Vorstöße der Gastgeber zum Abschluss, Robert Almer war zur Stelle (41.). Ohne Tore ging es zur Abkühlung in die Kabinen .

Friese machts!!!

Mit einem Freistoß aus gut 25 Meter wurde die zweite Halbzeit eröffnet, Holzhauser jagte den Ball aber über das Tor (51.). Die Veilchen taten sich sehr schwer gegen immer tiefer stehenden Slowaken, es dauerte bis zur 66. Minute, ehe wieder eine Chance der Wiener zu verzeichnen war. Die war dafür dann umso größer: Raphael Holzhauser mit einem Traumpass auf Larry Kayode, der den Ball aber neben das Tor setzte. Dabei wurde der Nigerianer noch von Jakubech gefoult, zum verhängten Freistoß trat wieder Grünwald an. Mit dem kurz abgespielten Ball traf der Kärntner die Latte, ob der zurückspringende Ball hinter der Linie aufkam, ließ sich nicht zweifelsfrei feststellen (67.).

Thorsten Fink riskierte, brachte mit Kevin Friesenbichler und Ismael Tajouri für Holzhauser und Pires mehr Offensive für die Schlussphase. Wie schon im Hinspiel zeichnete sich Tranva-Goalie Jakubech immer wieder aus. Schüsse von Friesenbichler (75.) und Serbest (76.) parierte der Torhüter großartig. Ein Fernschuss von Grünwald ging am Tor vorbei (85.). Als letzte Option wurde Marko Kvasina von Fink in die Schlacht geworfen.

Und das machte sich bezahlt: Einen weiten Ball in die Spitze legte Kvasina für Friesenbichler vor, der zur langersehnten und hochverdienten 1:0-Führung einköpfte (88.). Die letzte Chance in der regulären Spielzeit fand einmal mehr Grünwald vor, dessen Schuss aber über das Tor ging (90.+1). Somit ging es in die Verlängerung.

Verlängerung und Elfmeterschießen - welch ein Krimi!

Die Austria blieb am Drücker, man drängte auf die Entscheidung. Ein Fallrückzieher von Kayode, abermals nach Vorarbeit von Kvasina, fiel zu zentral aus (96.). Trnava kam noch etwas auf, Lukas Rotpuller rettete bei einem Ballverlust von Robert Almer (99.). Ein schnell abgespielter Freistoß ließ Mikovic vor Almer auftauchen - daneben (110.). Es wollte kein Tor mehr gelingen, ein Elfmeterschießen musste für die Entscheidung sorgen.

Im Elfmeterschießen trafen Jens Stryger Larsen, Ismael Tajouri, Marko Kvasina, Tarkan Serbest sowie Kevin Friesenbichler souverän für die Violetten, Robert Almer hielt den letzten Elfmeter von Mikovic - die Wiener Austria steht im Playoff der UEFA Europaleague!

Spartak Trnava - FK Austria Wien 0:1 n.V., 4:5 i.E. (0:0, 0:1)

Trnava: Jakubech; Kadlec, Gressak, Godal, Hornik; Bello, Sloboda; Schranz, Halilovic (97. Jirka), Mikovic; Tambe (79. Hladik)
Trainer: Miroslav Karhan

Austria: Almer; Larsen, Rotpuller, Filipovic, Martschinko; Serbest, Holzhauser (71. Tajouri); Venuto (86. Kvasina), Grünwald, Pires (71. Friesenbichler); Kayode
Trainer: Thorsten Fink

Tor: Friesenbichler (88.)

Elfmeterschießen:

Larsen - 0:1
Godal - 1:1
Tajouri - 1:2
Schranz - 2:2
Kvasina - 2:3
Sloboda - 3:3
Serbest - 3:4
Jirka - 4:4
Friesenbichler - 4:5
Mikovic - gehalten

Gelbe Karten: Tambe (45.+1), Jakubech (66.), Hornik (73.), Hladik (83.); Holzhauser (26.), Tajouri (77.), Friesenbichler (114.)

Štadion Antona Malatinského, Schiedsrichter Ivan Bebek (CRO), 17.152 Zuschauer
 


 
   
 
   
   
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