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Saison 2013/14 | Bundesliga | 18. Runde



Austria Wien - Sturm Graz 3:2 (2:1)
Stadion: Generali-Arena (Franz-Horr Stadion)

Wien 03. Dezember 2013 20:30 Uhr
Schiedsrichter: Mag. Markus Hameter
Zuschauer: 6.855
 
Torschützen:
Christian Ramsebner 15. Minute
26. Minute Daniel Beichler
Daniel Royer 44. Minute
Philipp Hosiner 70. Minute
90. Minute Manuel Weber
   
   

Startaufstellung:

Nr.Name  AbBis
13 Heinz Lindner   090
30 Fabian Koch  090
15 Christian Ramsebner  071
14 Manuel Ortlechner   090
29 Markus Suttner   090
17 Florian Mader  090
25 James Holland   090
18 Thomas Murg   090
24 Roman Kienast   090
28 Daniel Royer   090
16 Philipp Hosiner   083


Ersatzbank:

Nr.Name 
26 Ivan Kardum   
8 Tomás Simkovic   
9 Rubin Rafael Okotie   
27 Emir Dilaver   

Einwechslungen:

Nr.EingewechseltAusgewechselt  AbBis
5 Lukas RotpullerChristian Ramsebner   7190
19 Marko StankovicPhilipp Hosiner   8390
21 Sascha HorvathDaniel Royer   9094

 
   
 
Spielbericht:
von www.fk-austria.at

Austria ringt Sturm in spannendem Spiel mit 3:2 nieder!

Austria gegen Sturm - nicht nur Tore, auch Spannung scheint bei diesem Aufeinandertreffer garantiert. Am Dienstagabend entschieden die Veilchen dieses Duell zum bereits zweiten Mal in dieser Saison für sich. Die Mannen von Austria-Trainer Nenad Bjelica zeigten eine beherzte Leistung und bezwangen die Grazer mit 3:2 (2:1), Christian Ramsebner, Daniel Royer und Philipp Hosiner sorgten für die Entscheidung zugunsten der Veilchen, die vor allem in Halbzeit eins überlegen waren und zwischenzeitlich auf Platz drei vorrücken.

Eine torlose Partie mussten die knapp 7.000 Zuseher in der arktisch anmutenden Generali-Arena ohnehin nicht fürchten, datiert die letzte Nullnummer doch von August 2008. Das Duell der Torgaranten machte auch in der 18. Runde, zur Liga-Halbzeit, seinem Namen alle Ehre. Gerade einmal 15 Minuten waren gespielt, da durften die Anhänger erstmals jubeln. Keineswegs unverdient und dennoch überraschend, ging dem Treffer doch ein Eckball voraus. Wirkten die Veilchen aus Standardsituation bis dahin eher lammfromm, so war es Ramsebner, dessen wuchtiger Kopfball nach einem Corner durch Florian Mader Violett ein neues Gesicht verlieh (15.).


Foto: www.fk-austria.at


Auch sonst war die Truppe von Nenad Bjelica, in dessen Startelf der zuletzt gesperrte James Holland zurückkehrte, überlegen. Bereits dem Eckball vor dem Tor war ein starker Schuss von Markus Suttner vorausgegangen, den Sturm-Keeper Pliquett gerade noch drüberlenkte (14.). Auch bei einem Volley-Versuch von Roman Kienast brachte er seine Fingerspitzen dazwischen (16.), kurze Zeit später knallte Mader das Spielgerät nach einem Solo drüber (20.).

Effizienter waren da schon die Gäste, die eine Unkonzentriertheit der Austria umgehend bestraften: Austrias Abwehrmannen bekamen die Kugel nicht weg, Beric köpfelte, Heinz Lindner parierte, doch auch beim Abpraller waren die "Blackies" schneller, Beichler musste nur noch abstauben (26.) - und sah für seinen provokanten Torjubel Gelb.

Kurz irritiert, fing sich Violett aber wieder und kam über Hosiner, den die agilen Thomas Murg und Roman Kienast ideal einsetzten, zu einer weiteren aussichtsreichen Chance, der nur ein präziser Abschluss fehlte (32.). Nach einer weiteren Phase des Leerlaufs sollte es dann aber doch noch vor der Pause klingeln! Mader setzte Royer mit einem genialen Pass in die Schnittstelle von Sturms Viererkette ideal in Szene, sodass dieser alleine vor Pliquett auftauchte und den deutschen Keeper cool zur neuerlichen Führung "tunnelte" (45.).

Der Spielstand war verdient, entschieden war aber zu diesem Zeitpunkt noch nichts. Die Grazer kamen torhungriger aus der Pause und fanden jeweils nach Flanken gute Abschlussmöglichkeiten, Beric (47., 52.) und Offenbacher (49.) ließen ihre guten Gelegenheiten aber ungenützt.

Danach drehten die Hausherren wieder auf. Mader platzierte einen veritablen Hammer gen Innenpfosten, Pliquett hatte seine liebe Müh streckte sich aber zu Genüge, um den Ball von der Linie zu kratzen. Sauberer spielte es die Bjelica-Elf nach 70 Minuten zu Ende, als Royer einen Ehrenreich-Pass abfing, Hosiner in Szene setzte und dieser ins rechte Eck abschloss.

Wer sich nun in einer entschiedenen Partie wähnte, musste ab Minute 90 aber noch einmal zweifeln, denn auch Sturm konnte es an diesem Abend aus Standards. Zwei Joker waren am Anschlusstreffer beteiligt: Schloffer zirkelte einen Corner zur Mitte, Weber köpfelte ins lange Eck - es blieb aber beim 3:2 für die Austria. Unser 8. Sieg in dieser Saison bedeutet zugleich den 20. in Bjelicas Karriere als Bundesliga-Trainer, seine Liga-Bilanz (mit WAC und Austria) ist damit wieder positiv.

Ebenfalls erfreulich: Marko Stankovic feierte seine Rückkehr nach einem Muskelfaserriss, zudem kam mit dem 17-jährigen Sascha Horvath in der Schlussphase ein Talent zu seinem zweiten Bundesliga-Einsatz.

FK Austria Wien – SK Sturm Graz 3:2 (2:1)

Austria: Lindner; Koch, Ramsebner (61. Rotpuller), Ortlechner, Suttner; Mader, Holland; Murg, Kienast, Royer (90. Horvath); Hosiner (83. Stankovic).
Trainer: Nenad Bjelica

Sturm: Pliquett; Ehrenreich (76. Ranftl), Madl, Vujadinovic, Klem; Wolf, Hadzic, Offenbacher (65. M. Weber), F. Kainz (58. Schloffer); Beichler, Beric.
Trainer: Darko Milanic

Gelb:
25.: Christian Ramsebner (Unsportl.)
26.: Daniel Beichler (Unsportl.)
73.: Fabian Koch (Foul)
90+2.: Michael Madl (Kritik)
90+3.: Florian Mader (Foul)
90+4.: Benedikt Pliquett (Unsportl.)


Tore: Ramsebner (15.), Royer (44.), Hosiner (70.); Beichler (26.), Schloffer (90.).


SR Hameter, 6.855 Zuschauer
 


 
   
 
   
   
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